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Dr. Gerhardt Schäfer 1907 - 1998 |
Literatur:Norbert Gerloff: INTERNOTO, 1984 Alfred Gebauer: INTERNOTO
19 (3) 1998 Dr.
Gerhardt Schäfer hat sich schon in seiner Jugend mit Kakteen beschäftigt,
wobei sein besonderes Interesse den Chilenen und Gymnocalycien galt. Erst
Anfang der 60er-Jahre kam er in den Besitz einer größeren Notokakteensammlung.
Von Beruf war Dr. Gerhardt Schäfer Biochemiker. Als Leiter einer
Forschungsgruppe in der Pharmazeutisch-medizinischen Forschung hat er 25
Jahre gearbeitet.
Die Zuneigung zu den Notokakteen wurde nach seiner Aussage ganz wesentlich
von Frau Hilde Winter angeregt, von der er erfuhr, dass ihr Bruder Friedrich
Ritter, bei seinen Reisen in Südbrasilien eine ganze Reihe neuer Notokakteen
gefunden hatte. Sie unterstütze ihn durch die Lieferung von Samen.
Es war immer ein Anliegen von Dr. Schäfer, Kakteen nicht einfach nur
zu besitzen, sondern sie zu vermehren und zu verbreiten. Damit hat er frühzeitig
begonnen, einen spezifischen Beitrag zur Arterhaltung und zum Artenschutz
zu leisten.
Zehn Jahre lang leitete Herr Schäfer die ZAG Notokakteen in der DDR
und veröffentlichte 60 Publikationen. Durch sein Werk "Die Gattung
Notocactus" fand er allgemeine Anerkennung und wurde damit auch im Westen
bekannt. 
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