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Montag, 19 November 2018
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im GewächshausLiteratur:

Norbert Gerloff: INTERNOTO, 1984
Alfred Gebauer: INTERNOTO 19 (3) 1998

 

Dr. Gerhardt Schäfer hat sich schon in seiner Jugend mit Kakteen beschäftigt, wobei sein besonderes Interesse den Chilenen und Gymnocalycien galt. Erst Anfang der 60er-Jahre kam er in den Besitz einer größeren Notokakteensammlung.
Von Beruf war Dr. Gerhardt Schäfer Biochemiker. Als Leiter einer Forschungsgruppe in der Pharmazeutisch-medizinischen Forschung hat er 25 Jahre gearbeitet.
Die Zuneigung zu den Notokakteen wurde nach seiner Aussage ganz wesentlich von Frau Hilde Winter angeregt, von der er erfuhr, dass ihr Bruder Friedrich Ritter, bei seinen Reisen in Südbrasilien eine ganze Reihe neuer Notokakteen gefunden hatte. Sie unterstütze ihn durch die Lieferung von Samen.
Es war immer ein Anliegen von Dr. Schäfer, Kakteen nicht einfach nur zu besitzen, sondern sie zu vermehren und zu verbreiten. Damit hat er frühzeitig begonnen, einen spezifischen Beitrag zur Arterhaltung und zum Artenschutz zu leisten.
Zehn Jahre lang leitete Herr Schäfer die ZAG Notokakteen in der DDR und veröffentlichte 60 Publikationen. Durch sein Werk "Die Gattung Notocactus" fand er allgemeine Anerkennung und wurde damit auch im Westen bekannt.

Foto Henßen

 

Gattung Acanthocephala ("Brasilicactus")
„Bildet kurzröhrige, kleine Blüten mit bestacheltem Ovarium und Frucht. Sie haben nichts mit Notocactus zu tun.“ (Aus: Backeberg 1938).
Gattung Brasiliparodia
Gattung Eriocephala ("Eriocactus")
"Während Notocactus in meinem Sinne keinen Wollscheitel bildet, roten Griffel und schlaffe, bei der Reife größtenteils hohl werdende und in die Länge wachsende Früchte hat, zeigt Eriocephala eine volle Beere, einen Wollscheitel, große flattrige Blüten und gelben Griffel bzw. Narben". (Aus: Backeberg 1938)
Gattung Wigginsia ("Malacocarpus")
„Als Salm-Dyck das Genus Malacocarpus aufstellte, bezog er darin nur Pflanzen aus der Formengruppe seines Typus ein, d.h. mit fast zentralständigen, kurzen Blüten; Griffel bzw. Narben rot; Röhre stark bewollt; Ovarium beschuppt, wollig und beborstet; Früchte weich und beerenartig; bei der Reife ± aus dem stets vorhandenen, im Alter zunehmenden Wollscheitel hervortretend. Die Pflanzen sind breitrund, kugelig oder in zwei Fällen auch stärker länglich; gewöhnlich wachsen sie einzeln.“ (Aus: Backeberg 1959)

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