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Kakteen mulchen?

Nov 08 in Pflege & Kultur Bislang 435 Mal gelesen

Anlässlich meines Posts zu Wolfgang Prausers Beitrag zu den Substraten möchte ich noch 2 Bilder beifügen und das Thema vertiefen.

Ich schrieb, dass ich reinen Bims verwende. Das erste Bild zeigt die Bewurzlung eines Notokaktus werdermannianus, der seit der Aussaat nichts anderes wie Bims bekam.


Dabei vergaß zu erwähnen, dass Kakteen, die etwas mehr Wasser vertragen oder nicht direkt unterm Glas stehen  der Bims leicht unschön grün veralgt. Das passiert bei mir vor allem bei den Notokakteen im Gegensatz zu den Thelokakteen. Um das zu verhindern bekommt der Bims eine dünne Abdeckung mit Lavasplit. Dadurch bleiben aber die Töpfe länger feucht und man muss die Pflanzen weniger gießen. Die Töpfe machen einen gepflegten Eindruck und ich habe das Gefühl die Mulschschicht mit Lava gefällt ihnen.

Lava kann man direkt ab Werk in der Eifel beziehen oder bei Landschaftsgärtnern, einige Gemeinden verteilen es im Herbst als Streumittel.

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Über den Autor

Horst Henßen

War mal Lehrer, kultiviere vorrangig Notokakteen, aber auch Thelokakteen, Sulcorebutien, Conophyten und ein bisschen von jedem. Dazu reise ich gerne, auch an Kakteenstandorte.

Kommentare

Wolfgang Prauser
Wolfgang Prauser
Bei den Notokakteen habe ich mich auf das Sammeln, Pflegen und die Beobachtung v
Benutzer ist aktuell offline
Wolfgang Prauser Sonntag, 20 November 2011

Hallo Horst,
auch wenn ich bislang (außer bei Aussaaten) bislang noch nie mit Veralgung des Substrates zu tun hatte, decke ich schon seit vielen Jahren meine Töpfe oben mit rotem Granitsplit 3-8mm ab (Das gibt es im Baumarkt in 15kg-Säcken z.B. für Gartenwege). Ich verspreche mir davon, dass der Granitsplit nach dem Gießen schneller abtrocknet und das Wasser schlechter transportiert – und dadurch den Wurzelhals der Pflanzen trockener hält. Außerdem sieht´s auch noch bessser aus :D
(P.S.: Unter "Mulchen/Mulschen" verstehe ich eigentlich ein Abdecken z.B. der ausgepowerten Erde im Garten mit hoch-nährstoffhaltigem Kompost!?)

Horst Henßen
Horst Henßen
War mal Lehrer, kultiviere vorrangig Notokakteen, aber auch Thelokakteen, Sulcor
Benutzer ist aktuell offline
Horst Henßen Montag, 21 November 2011

Hallo,
ok, mit dem Mulchen habe ich einen nicht passenden Begriff gewählt, denn er bezieht sich auf organisches Material, was ich bei Kakteen ganz sicher nicht verwenden möchte.
In dem Zusammenhang habe ich "Mulchen" auch rechtschreibmäßig verbessert. Ich hoffe, dass den Lesern trotzdem klar war, was ich damit meinte.
Gruß

Christian Findeisen
Christian Findeisen
Christian Findeisen hat noch keine Informationen über sich
Benutzer ist aktuell offline
Christian Findeisen Dienstag, 03 Januar 2012

Hier wäre Splitt jeder Art geeignet - Kalkfreiheit vorausgesetzt. Das entscheidende ist die Korngröße, sodass die Kapillarkräfte des Substrates unterbunden werden. So wird die Austrocknung vermindert.

Christian.

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