Anlässlich meines Posts zu Wolfgang Prausers Beitrag zu den Substraten möchte ich noch 2 Bilder beifügen und das Thema vertiefen.
Ich schrieb, dass ich reinen Bims verwende. Das erste Bild zeigt die Bewurzlung eines Notokaktus werdermannianus, der seit der Aussaat nichts anderes wie Bims bekam.

Dabei vergaß zu erwähnen, dass Kakteen, die etwas mehr Wasser vertragen oder nicht direkt unterm Glas stehen der Bims leicht unschön grün veralgt. Das passiert bei mir vor allem bei den Notokakteen im Gegensatz zu den Thelokakteen. Um das zu verhindern bekommt der Bims eine dünne Abdeckung mit Lavasplit. Dadurch bleiben aber die Töpfe länger feucht und man muss die Pflanzen weniger gießen. Die Töpfe machen einen gepflegten Eindruck und ich habe das Gefühl die Mulschschicht mit Lava gefällt ihnen.

Lava kann man direkt ab Werk in der Eifel beziehen oder bei Landschaftsgärtnern, einige Gemeinden verteilen es im Herbst als Streumittel.
Hallo Horst,
auch wenn ich bislang (außer bei Aussaaten) bislang noch nie mit Veralgung des Substrates zu tun hatte, decke ich schon seit vielen Jahren meine Töpfe oben mit rotem Granitsplit 3-8mm ab (Das gibt es im Baumarkt in 15kg-Säcken z.B. für Gartenwege). Ich verspreche mir davon, dass der Granitsplit nach dem Gießen schneller abtrocknet und das Wasser schlechter transportiert – und dadurch den Wurzelhals der Pflanzen trockener hält. Außerdem sieht´s auch noch bessser aus
(P.S.: Unter "Mulchen/Mulschen" verstehe ich eigentlich ein Abdecken z.B. der ausgepowerten Erde im Garten mit hoch-nährstoffhaltigem Kompost!?)