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Das erste Bild zeigt eine Standortaufnahme von Elisa Salengue. Der Standort ist mir nicht bekannt.

Das zweite Bild ist ein eingescanntes Dia von einer Pflanze meiner Sammlung. Die Pflanze lebt leider nicht mehr.


 Die Unterschiede sind doch erheblich! Das macht uns das Bestimmen der Pflanzen so schwierig. Nach einem Besuch in Brasilien haben die Pflanzen für mich ein ganz neues Erscheinungsbild bekommen, sodass ich Mühe hatte meine Gewächshauspflanzen den Bildern aus der Natur zuzuordnen. Dazu kommt noch, dass am Standort durchaus die Epidermisfarbe oder die Dornenlänge sowie Farbe stark variieren können, umso mehr wenn wann Pflanzen mehrere Standorte die einige Kilometer voneinander entfernt liegen, vergleicht. In alten Pflanzenbeschreibungen sind diese Unterschiede oft nicht berücksichtigt und wir sitzen da und wissen nicht wie wir unsere Pflanzen benamen sollen.

Hauptsache sie bereiten uns Freude, meine ich.

grüßend

Horst Henßen 

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Über den Autor

Horst Henßen

War mal Lehrer, kultiviere vorrangig Notokakteen, aber auch Thelokakteen, Sulcorebutien, Conophyten und ein bisschen von jedem. Dazu reise ich gerne, auch an Kakteenstandorte.

Kommentare

Thomas Kühlke
Thomas Kühlke
Habe eine gemischte Sammlung mit Schwerpunkt Notocactus.
Benutzer ist aktuell offline
Thomas Kühlke Mittwoch, 19 Oktober 2011

Moin Horst,

somit ziehen wir doch besser für einen Vergleich eine Kulturpflanze heran. Da es sich bei der Anfrage hier im Blog eben auch um eine solche handelt.
Allein in der Kultur gibt es ja gravierende Unterschiede in Bedornung und Epidermisfarbe, zwischen GWH und Frühbeet. Danke Dir für die Bilder.

ciao, Tom.

Horst Henßen
Horst Henßen
War mal Lehrer, kultiviere vorrangig Notokakteen, aber auch Thelokakteen, Sulcor
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Horst Henßen Samstag, 22 Oktober 2011

Hallo Leser,
sicher ist es naheliegend zum Bestimmen einer Kulturpflanzen Vergleiche zu anderen Kulturpflanzen zu ziehen. Naheliegend ist aber auch, sich die Beschreibungen der Pflanzen auf dieser homepage durchzulesen, die ja weitestgehenst auf den Originalbeschreibungen basieren. Diese sind aber an Hand von Standortpflanzen erstellt worden. Damit haben wir das Problem wie bei dem cristatoides, dass man nur schwer die Pflanze an Hand der Beschreibung identifizieren kann.
So lange die Pflanze auf dem Fensterbrett steht, ist ihr Name ja auch nicht so wichtig. Das ändert sich aber, wenn ich die Pflanze vermehren und anderen zur Verfügung stellen möchte. Es bleibt weiterhin schwierig.

Gruß Horst

Jiri Kolarik
Jiri Kolarik
Jiri Kolarik hat noch keine Informationen über sich
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Jiri Kolarik Montag, 24 Oktober 2011

Hallo Horst,
warum cristatoides eine var. von N.mammulosus? Wenn auf dem Standort auch ein N.mammulosus vorkommt (oder in der Umgebung), was sehr wahrscheinlich ist, ist es nicht besser, die Pflanze als N.cristatoides weiter zu führen...?
Gruss Jiri

Norbert Gerloff
Norbert Gerloff
Norbert Gerloff hat noch keine Informationen über sich
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Norbert Gerloff Montag, 26 März 2012

halölo Jiri, ich habe ja die Zuordnung von N. cristatatoides zu N. mammulosus mit Jozka gemacht. Elisa hat das erste Bild 2007 am alten Typus-Ort ungefähr 3 km südlich des Ortes Ibare aufgenommen. keinen Meter entfernt standen N. mammulosus (siehe Bild, wenn ich es hochladen kann). Auch in 18 km Entfernung am Fundort von N. rubropedatus wachsen sie vermicht mit N. mammulosus. Dieses war früher ein sicheres Indiz dafür, dass es eigenständige Taxa wären. Nach Ritter repräsentieren sich Varietäten regional. Er hat hier eine eigenständige Art genommen. In diesem Bereich hat Ritter aber für das gleiche Material gleich 3 Namen verbracuht: N. cristatoides, rubropedatus und permutatus. Für die Anhänger der Gattung parodia sind es alles Synomammulosb-bei6256

nyma von Parodia Mammulosa. Die Unterschiede zu den reinen Neonotos in der Zeit der Blütenöffnung beträgt nur 2 Stunden.

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