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Notocactus linkii (Lehmann 1827) Herter 1954

Dr. Fr. Link, Professor der Botanik, Begründer des Botanischen Museums und des Herbariums als Forschungsstätte

Erstbeschreibung:

Lehmann, J.G.C. (1827): Cactus linkii - Ind. Sem. Hamburg: 16.

Literatur:

Gerloff, N. KuaS 44 (4) 1993 / 3

Beschreibung:

Körper: kugelig, dunkelgrün mit eingedrücktem Scheitel. Rippen 13-15, sehr zusammengedrückt, stumpf, Furchen tief und scharf, senkrecht verlaufend; erreicht eine Höhe von 15 cm und 13-18 cm Ø, blüht aber schon bei 5-6 cm Ø, einzeln wachsend. Areolen : weißfilzig, eingesenkt, etwas weitläufig gestellt. Notocactus linkii

Dornen: Borstenförmig, sehr dünn; Randdornen 9-12, nach oben keine, haarfein, weiß, an der Spitze braun, sehr ausgebreitet, platt anliegend; Mitteldornen 3, etwas länger (13-16 mm), stärker, gebogen, aufrecht abstehend nach oben bisweilen ein sehr kleiner vierter.

Knospen: grünlich gelb, spitz, im späten Stadium zeigen sich die Narbenäste.

 

Blüten: von Juni bis August, zu 2-5 am Rand der Scheitelgrube erscheinend, von drei- bis viertägiger Dauer, 2,5 cm lang, ausgebreitet, 4 cm Ø. Röhre nicht ganz 1,5 cm lang, birnenförmig, mit grünlichen Schuppen, braunen Borsten und weißlicher, spinnengewebeartiger Wolle besetzt. Perigonblätter zweireihig, breit, verkehrteirund-keilförmig, an der Spitze abgestumpft, gezahnt, zitronengelb, von seidenartigem Glanz. Antheren gelblich. Narbe 8-10-teilig, purpurrot bis gelb.

Frucht: Beeren dunkelgrün, borstig.

Typstandort: Rio Grande do Sul, Uruguay.

Notocactus linkii FA002