Dr. Fr. Link, Professor der Botanik, Begründer des Botanischen
Museums und des Herbariums als ForschungsstätteErstbeschreibung:Lehmann, J.G.C. (1827): Cactus linkii - Ind. Sem.
Hamburg: 16. Literatur:Gerloff, N. KuaS 44 (4) 1993 / 3 Beschreibung:Körper: kugelig, dunkelgrün mit
eingedrücktem Scheitel. Rippen 13-15, sehr zusammengedrückt,
stumpf, Furchen tief und scharf, senkrecht verlaufend; erreicht eine
Höhe von 15
cm und 13-18 cm Ø, blüht aber schon bei 5-6 cm Ø,
einzeln
wachsend. Areolen : weißfilzig, eingesenkt, etwas
weitläufig gestellt. 
Dornen: Borstenförmig, sehr dünn; Randdornen
9-12, nach oben keine, haarfein, weiß, an der Spitze braun, sehr
ausgebreitet, platt anliegend; Mitteldornen 3, etwas länger (13-16
mm), stärker, gebogen, aufrecht abstehend nach oben bisweilen ein
sehr kleiner vierter.
Knospen: grünlich gelb, spitz, im späten Stadium
zeigen sich die Narbenäste.
Blüten: von Juni bis August, zu 2-5 am
Rand der Scheitelgrube erscheinend, von drei- bis viertägiger
Dauer, 2,5 cm lang, ausgebreitet, 4 cm Ø. Röhre nicht ganz
1,5 cm lang, birnenförmig, mit grünlichen Schuppen, braunen
Borsten und weißlicher, spinnengewebeartiger Wolle besetzt.
Perigonblätter zweireihig, breit, verkehrteirund-keilförmig,
an der Spitze abgestumpft,
gezahnt, zitronengelb, von seidenartigem Glanz. Antheren gelblich.
Narbe 8-10-teilig, purpurrot bis gelb.
Frucht: Beeren dunkelgrün, borstig.
Typstandort: Rio Grande do Sul, Uruguay.
|