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benannt nach Dr. Erich Werdermann *1892, bereiste Brasilien, Mexiko und Afrika, Autor
verschiedener Kakteenarten Erstbeschreibung: Herter (1942): Revista Sudamericana de Botanica
7: 75 - 76. Literatur: Gerloff u. a., Notokakteen, Kveten, 1995, S.
95 + 96.
Gebauer, Alfred, Die Sektion Werdermannianae, Notocactus 1988/4, S.
55 Beschreibung:
Körper: umgekehrt birnenförmig, im Alter
säulig, bis 10 cm breit, blühfähig ab 5 cm Höhe
und Breite, bis 30 cm lang. Epidermis gelbgrün,Scheitel tief eingesenkt.Rippen
28 - 40, niedrig mit Kinnhöckern.
Areolen: vertieft, 5 mm von einander entfernt, Mitteldornen
4 im Kreuz, der untere am längsten, um 15 mm lang; hellgelb bis bernsteinfarben;
Randdornen ~ 16, seitlich gespreizt, gelblich weiß
bis kräftig ockergelb, abstehend, ~ 5 mm lang.
Blüten: ~ 6 cm lang, 7 cm breit; trichterförmig,
zumeist mit heller Wolle bekleidet; Petalen lanzettlich, zugespitzt,
glänzend, anfangs außen mit grünlichem Ton, außen
ein etwas rötlicher Mittelstreifen, gelb; Staubfäden
wie Griffel hellgelb, Narben mit 11 Narbenstrahlen überragt
die Staubbeutel, hellpurpurn. Fruchtknoten mit grünen Schuppen und
gelben Borsten sowie weißer Wolle.
Frucht: beerenartig, eiförmig, hellgrün mit grünen
Schuppen, aus denen weiße Wolle sowie gelbe bis hellbraune Borsten
herauswachsen. Die vertrocknende, verpulvernde Frucht springt unmittelbar
unter dem Blütenrest auf, sie enthält ~ 200 Samen.
Samen: glockenförmig, Testa besetzt mit ovalen, mattglänzenden,
schwarzen Höckerchen. Nabel unregelmäßig geformt, hell
ockergelb, die Mikropyle zu einem Wärzchen erhoben.
Typstandort: Cerro del Porton bei Tacuarembo und in der Sierra Gauna,
Norduruguay. S 189, R 376a, DV 19.
Bemerkung: Am Standort ist N. werdermannianus nur stundenweise
der Sonne ausgesetzt. Er wächst in den steilen Flanken des
Cerro Porton, seine weiteren Formen in steiniger Umgebung in saurem, etwas
lehmigen Boden. Laut Hugo Schlosser ist es eine vielgestaltige Pflanze,
das betrifft die Farbe der Dornen, der Knospen und die Rippenzahl.
Die neueste Diskussion und Standortrecherchen führen
zu Überlegungen, N. van vlietii als dunkelste Form, N. ferrugineus
als rötliche -, N. intermedius n.n. als beigefarbene Form ein und der
selben Art anzusehen.
Notocactus werdermannianus var. bruneispinus
= Notocactus vanvlietii
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