Dienstag, 19 November 2019
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Wigginsia langsdorfii subsp. multiceps

multiceps bedeutet vielköpfig

Wigginsia langsdorfii (Lehm.) D.M.Porter subsp. multiceps (Hofacker & Herm) DoweldWigginsia langsdorfii (Lehm.) D.M.Porter subsp. multiceps (Hofacker & Herm) DoweldSukkulenty 2(3): 25 (1999)

Erstbeschreibung:

Körper kurzsäulig bis umgekehrt birnenförmig, stark sprossend, bisKörper kurzsäulig bis umgekehrt birnenförmig, stark sprossend, bis15 cm hoch und 10 cm breit, Epidermishell- bis dunkelgrün. 19 bis 22 Rippen, mit oft rot überlaufenen Kanten,8 bis 10 mm tief und 8 bis 11 mm breit, unterhalb starker Höcker verdickt.Arealen ungefähr 10mm voneinanderentfernt. 10 bis 23 strahlig gerichteteRanddornen, bis 8mm lang;1 selten bis 3 Mitteldornen, diese bis 10 mm lang. Die Dornen sind rotbraun bis schwarz, meist hell geringelt, später vergrauend, dunkel gespitzt. Blütenter vergrauend, dunkel gespitzt. Blütenum 22 mm lang und 35mm breit, im Schlund Rot, Blütenblätter sonst glänzend gelb. Griffel weißlich gelb, 15 mm lang, Narbe dunkel purpurn. (aus Internoto 25 (2))• Erstbeschreibung / Basionym:• Parodia langsdorfii(Lehm.) D.R.Hunt subsp. multicepsHofacker & K.HermHofacker, A. & Herm, K. (1999): KuaS 50 (3): 61-66• Holotypus:A.Hofacker AH169 (Uruguay), hinterlegtim Herbarium der Sukkulenten-Sammlung Zürich/CH.• Synonyme:• Notocactus pulvinatus Vlietvar. multiceps (Hofacker & K.Herm) Garabelli & WolmanGarabelli & Wolman (2004): Internoto25(1): 21.

Hofacker, A. & Herm, K. , KuaS 50 (3) : 61-66 , 1999

Literatur:

Neduchal, Jozka: Minimus 30 (4): 1999
G. Garabelli & L. Wolman INTERNOTO 25 (1) 2004.

Beschreibung:

Körper: kurzsäulig, umgekehrt birnenförmig, im Alter von der Basis verkorkend, stark sprossend, Sprosshaufen bis 100 cm Ø bildend, hellgrün bis dunkelgrün, 8-11 cm Ø und bis 15 cm hoch, Faserwurzeln, Epidermis hell- bis dunkelgrün, Scheitel rundlich, wenig eingesenkt, mit relativ wenig weißer Wolle bedeckt. Kleiner wie pulvinatus.
Rippen 19-23, 10 mm breit, scharf und tief, Kanten verdickt um die Areolen, leicht verdreht, zwischen den Areolen leicht eingesenkt. Mehr Rippen.Foto Henßen

Areolen: 4 mm Ø, oval mit weißer Wolle, später verkahlend, vertieft unter Höcker sitzend, Rippen um die Areolen stark verdickt, ca. 1 cm freie Entfernung, Dornen im Scheitel rotbraun bis fast schwarz, später vergrauend und heller werdend, oftmals hell-dunkel geringelt, dunkel gespitzt, Mitteldornen 1(-3) und 0,8 mm dick, gerade bis leicht gebogen, nicht biegsam, bis 10 mm lang 0,75 mm Ø, rund, Randdornen 10-20, strahlend, unterschiedlich lang und dick, gerade bis leicht gebogen, nicht biegsam, bis 8 mm lang, etwas dünner als die Mitteldornen, schwer voneinander zu unterscheiden. Kürzere und zahlreichere Dornen.

Knospen: leicht oval, 13 mm Ø, mit hellbrauner Wolle und wenigen dunkelbraunen Borsten bedeckt.
Blüten: trichterförmig, 28 mm lang, oben 35 mm breit, unten 5 mm breit, hellgelb, auf der Innenseite an derhellgelb, bis 30 mm lang und 35 mm breit, aus der Scheitelwolle erscheinend, ganztägig geöffnet, selbstfertil, Perianthsegmente spatelförmig, fein gezahnt, zitronengelb, zum Ansatz hin dottergelb, 4 mm breit, 13 mm lang, Receptaculum gesamten Insertion der Filamente nach unten leuchtend, dunkelrot bis purpurn werdend, auf der Außenseite hellrosa, nach oben gelblich werdend, mit hellbrauner bis weißer Wolle und im oberen Teil mit bis zu 1 cm langen dunkelbraunen Borsten bedeckt, Pericarpell weiß, 5 mm Ø, mit weißer Wolle bedeckt, breit trichterförmig, Ovarhöhle vollkommen mit den Samenanlagen gefüllt, keine Nektarrinne , Filamente reizbar, 5 mm lang, hellgelb, am Ansatz dunkler, fast die gesamte Röhre bedeckend, Antheren 1 mm lang, 0,5 mm breit, hellgelb, Griffel bis 15 mm lang, 1 mm Ø, blassgelb, geriffelt, die Staubbeutel überragend, 8-10 Narbenlappen, 2 mm lang, 0,5 mm im Ø, dunkel- bis karminrot. Kleinere Blüte.

Frucht: weißlich bis rosa, 6 mm breit, 10 mm lang, kurz schlauchförmig, 3-4 Monate nach der Blüte aus dem Wollscheitel erscheinend, ca. 30 Samen enthaltend.

Samen: glockenförmig, schwarz, matt, ca. 1 mm lang und breit.

Typstandort:  nördlich von Minas an der Ruta 40 auf einem schwierig zu besteigendem Berg, Uruguay

pulvinata var multiceps

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