Mittwoch, 23 Januar 2019
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Wigginsia pulvinata var. pulvinata VAN VLIET 1970

Erstbeschreibung:

Van Vliet, Dirk (1970): wigginsia pulvinata - Succulenta 49 (4) : 50-52.

Literatur:

Abraham, Wolf-Rainer (1983): Wigginsia pulvinata und der Rittersche Artbegriff – INTERNOTO 4 (2): 36 – 39.
Gerloff, Norbert (1987): Notocactus pseudopulvinatus n. n. DV 36 – INTERNOTO 8 (4): 126 – 127.

Beschreibung:

Körper: kugelig, bis 15 cm breit und hoch, durch Sprossung bis 50 cm breite Polster bildend, Zentralkörper mit Faserwurzelsystem, im Alter Körper etwas verlängernd, Epidermis frischgrün bis hellgrün, an der Basis verkorkend, Scheitel kaum eingesenkt und ganz bedeckt von weißer Wolle, bei Bodenkontakt der Sprosse Bildung von Adventivwurzeln.

Rippen: 14-24, scharfkantig, etwas verdickt zwischen den Areolen, bis 15 mm tief und 20 mm breit, an der Basis flacher werdend, durch eine scharfe Furche getrennt, Areolen: 10-18 mm voneinander entfernt, auf der Rippe etwas eingesenkt, mit dicker, weißer Wolle bekleidet, 5 mm breit, bei Blühareolen auch noch größer, zur Basis hin verkahlend. Foto NGerloff

Dornen: im Scheitel wie kleine gelbe Nadeln aus der Wolle hervorspringend, Randdornen 7-15, bis zu 2 cm lang, meistens aber
kürzer, goldgelb bis hellbraun bespitzt, spreizend, etwas abstehend, die unteren 3 am kräftigsten, oben einige winzige Dornen, kaum aus der Wolle ragend, 1 Mitteldorn, gleich gefärbt wie die Randdornen, zunächst abstehend, dann schräg nach unten gerichtet, etwas gebogen, 1,3-2,5 cm lang.

Blüten: bis 4 cm lang und 4,5 cm breit, aus der Scheitelwolle, zitronengelb, Blütenblätter bis 22 mm lang und 3 mm breit in der Mitte, Blütenblätter spatelförmig, das obere Ende unregelmäßig gezackt, Perikarpell und Röhre ganz mit weißer Wolle und spitzen grünen Schuppen bekleidet, aus den Achseln der Schuppen hellbraune Wolle und braune Borstenhaare entspringend, Griffel weißlich, bis 16 mm lang, die 9 purpurnen Narbenäste 3 mm lang, Nektarkammer 1 mm tief und rot, Staubblätter oben gelb, nach unten über orange zu rot, Staubfäden bis an den oberen Rand der Röhre inseriert, Staubbeutel intensiv gelb, Blüte in der Regel selbstfertil.

Frucht: blassrosa bis blassgrün, bis 13 mm lang und 5 mm dick, an der Basis nackt und fleischig, im oberen Teil bedeckt von heller Wolle und braunen Borsten.

Samen: bis zu 50 pro Frucht, helmförmig, so hoch wie breit, um 1 mm , die breiteste Stelle am Rand des HMB, Testastruktur aus kleinen Kratern, die an 5 oder 6 Nachbarzellen grenzen, der HMB ist etwas gewölbt, oval und sehr hell.

Vorkommen: auf Mulden in Steinplatten oder neben größeren Steinen in der Erde.

Typstandort: nördlich Treinta y Tres Gf 756, Uruguay.

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