Sonntag, 14 Juni 2026
A+ R A-

Aber wenn es das nicht tut, dann habe ich dafür mehrere Vorschläge zusammengestellt.

Notokakteen sollen in einem gut durchlässigen Boden mit reichlich organischem Material wachsen. Er muß einen niedrigen pH-Wert unter 6.0, d.h. leicht sauer, haben. In der Natur müssen die Pflanzen oft mit längeren Trockenphasen zurecht kommen, dafür muss das Substrat Wasser speichern können. In Regenzeiten muss die Erde das überschüssige Wasser aber schnell abgeben, damit sich keine Fäulnis an den Wurzeln oder am Wurzelhals bildet. Die gute Durchlässigkeit erreicht man leicht durch mineralische Substrate wie Lava, Bims, Granitsplit und ähnlichem. Bei Quarzsand muss man aufpassen, denn er speichert sehr lange die Feuchtigkeit. Das selbe gilt auch für Ziegelsplitt, der immer mehr zerfällt und später den Topf richtig verschlammt, wenn man nicht rechtzeitig umtopft. Günstig ist auf jeden Fall die Substrate durchzusieben und alles was kleiner wie ein Millimeter ist zu entfernen.

Für die humose Komponente greife ich oft auf die angebotene Kakteenerde zurück, die man sich statt beim Supermarkt in größeren Gebinden bei den Kakteengärtnereien oder im Fachhandel besorgen kann. Fertige Erde ist zum Teil vorgedüngt, was man beim Kauf erfragen sollte, damit man nicht zu viel des Guten tut.Substrat

Problemfälle bei den Pflanzen setze ich gerne in reinen gewaschenen Bims, darin bilden sich schnell neue Wurzeln. Um so kleiner die Pflanzen sind, um so feiner muss das Substrat sein.

Zur Aussaat hat es sich bewährt auf spezielle Aussaatmischungen zurück zu greifen. Manchmal wird gleich dazu etwas gröberer Kies zum abdecken des Samens mitgeliefert. Weiteres werde ich im Text: Aussaat behandeln.
Verwenden Sie in Ihrer Sammlung nur eine Erdenmischung, denn jede verhält sich anders und sie können nicht hinsichtlich des Gießens auf jede Mischung anders reagieren. Kaufen Sie lieber eine größere Menge und topfen Sie alles auf einen Rutsch um. Womit ich schon beim nächsten Punkt: Dem Umtopfen wäre.

Ich verwende im Moment ungefähr 50% Bims, 20% Lavasplitt und 30% Kakteenerde von einem Händler. Damit fahre ich unter meinen Bedingungen im Gewächshaus recht gut.

Literatur:

  • Mark Faint: ( www.mfaint.demon.co.uk )
  • Cullmann/Götz/Gröner: Kakteen, Stuttgart 1984
  • Hans Hecht: Kakteen, München 1982
  • Holger Dopp: Kakteen, Stuttgart 1994
Gattung Acanthocephala ("Brasilicactus")
„Bildet kurzröhrige, kleine Blüten mit bestacheltem Ovarium und Frucht. Sie haben nichts mit Notocactus zu tun.“ (Aus: Backeberg 1938).
Gattung Brasiliparodia
"Der Körper ist kugelförmig und weicher wie bei Notocactus. Die Rippen sind sehr zahlreich, wenige Millimeter hoch und kaum eingekerbt. Die Höcker sind rund und Mamillen ähnlich. Die Dornen sind zahlreich, nadelförmig und stechend. Der Mitteldorn ist dunkler und meist stark hakenförmig." (Aus: Ritter 1979)
Gattung Eriocephala ("Eriocactus")
"Während Notocactus in meinem Sinne keinen Wollscheitel bildet, roten Griffel und schlaffe, bei der Reife größtenteils hohl werdende und in die Länge wachsende Früchte hat, zeigt Eriocephala eine volle Beere, einen Wollscheitel, große flattrige Blüten und gelben Griffel bzw. Narben". (Aus: Backeberg 1938)
Gattung Wigginsia ("Malacocarpus")
„Als Salm-Dyck das Genus Malacocarpus aufstellte, bezog er darin nur Pflanzen aus der Formengruppe seines Typus ein, d.h. mit fast zentralständigen, kurzen Blüten; Griffel bzw. Narben rot; Röhre stark bewollt; Ovarium beschuppt, wollig und beborstet; Früchte weich und beerenartig; bei der Reife ± aus dem stets vorhandenen, im Alter zunehmenden Wollscheitel hervortretend. Die Pflanzen sind breitrund, kugelig oder in zwei Fällen auch stärker länglich; gewöhnlich wachsen sie einzeln.“ (Aus: Backeberg 1959)

Translate

csnlenfrhuptes

Suche

 Anmeldung

Angemeldet bleiben

       

Aktuelle Zeitschrift:

  • INTERNOTO-Heft 4/2025

    Aus dem Inhalt: Dr. Wolf-Rainer Abraham: Brasiliparodia (Seite 99-107) Peter Krämer: Ein Blick in alte INTERNOTO-Zeitschriften - 1995 (Seite 107-112) Jaroslav Vích: Wigginsia corynodes und Wigginsia erinacea – Blick in die Geschichte (Seite 113-128) plus: Ankündigung INTERNOTO-Tagung April 2026 Umfangreiche Samenliste (12 Seiten!)