Mittwoch, 10 Juni 2026
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Horst-H. Henssenwohne in 74564 Crailsheim / Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Jahrgang 1947 / Lehrer / verheiratet

In den letzten Jahren habe ich weitreichende Informationen über die Notokakteen zusammengetragen, die ich hier interessierten Kakteenfreunden zur Verfügung stellen möchte.

Die meisten der Informationen stammen aus der Zeitschrift INTERNOTO. Über die Möglichkeit der weiteren Veröffentlichung möchte ich mich bei den Autoren recht herzlich bedanken. Selber arbeite ich seit einiger Zeit im Vorstand des Vereins INTERNOTO mit und schreibe regelmäßig kleinere Artikel, vor allem über die Kultur und Erlebnisse mit Kakteen.

Mich würde es freuen, weitere Informationen über Notokakteen von Lesern dieser homepage zu bekommen.

Meine Pflanzen kultiviere ich in einem kleinen Gewächshaus, das für den Winter an die Hausheizung angeschlossen ist. Neben den Notokakteen, die den meisten Platz für sich beanspruchen, kultiviere ich noch Thelokakteen, sowie einige Sulcorebutien und Echinocereen. Jedes Jahr säe ich ungefähr 20 Arten aus. 

Ich werde je nach Jahreszeit hier Samen und Pflanzen anbieten.

Gattung Acanthocephala ("Brasilicactus")
„Bildet kurzröhrige, kleine Blüten mit bestacheltem Ovarium und Frucht. Sie haben nichts mit Notocactus zu tun.“ (Aus: Backeberg 1938).
Gattung Brasiliparodia
"Der Körper ist kugelförmig und weicher wie bei Notocactus. Die Rippen sind sehr zahlreich, wenige Millimeter hoch und kaum eingekerbt. Die Höcker sind rund und Mamillen ähnlich. Die Dornen sind zahlreich, nadelförmig und stechend. Der Mitteldorn ist dunkler und meist stark hakenförmig." (Aus: Ritter 1979)
Gattung Eriocephala ("Eriocactus")
"Während Notocactus in meinem Sinne keinen Wollscheitel bildet, roten Griffel und schlaffe, bei der Reife größtenteils hohl werdende und in die Länge wachsende Früchte hat, zeigt Eriocephala eine volle Beere, einen Wollscheitel, große flattrige Blüten und gelben Griffel bzw. Narben". (Aus: Backeberg 1938)
Gattung Wigginsia ("Malacocarpus")
„Als Salm-Dyck das Genus Malacocarpus aufstellte, bezog er darin nur Pflanzen aus der Formengruppe seines Typus ein, d.h. mit fast zentralständigen, kurzen Blüten; Griffel bzw. Narben rot; Röhre stark bewollt; Ovarium beschuppt, wollig und beborstet; Früchte weich und beerenartig; bei der Reife ± aus dem stets vorhandenen, im Alter zunehmenden Wollscheitel hervortretend. Die Pflanzen sind breitrund, kugelig oder in zwei Fällen auch stärker länglich; gewöhnlich wachsen sie einzeln.“ (Aus: Backeberg 1959)

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  • INTERNOTO-Heft 4/2025

    Aus dem Inhalt: Dr. Wolf-Rainer Abraham: Brasiliparodia (Seite 99-107) Peter Krämer: Ein Blick in alte INTERNOTO-Zeitschriften - 1995 (Seite 107-112) Jaroslav Vích: Wigginsia corynodes und Wigginsia erinacea – Blick in die Geschichte (Seite 113-128) plus: Ankündigung INTERNOTO-Tagung April 2026 Umfangreiche Samenliste (12 Seiten!)