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Die folgenden Angaben stützen sich vor allem auf eine Artikelreihe von Nilson Torres Dorneles in der Zeitschrift INTERNOTO (2002/4, 2003/1, 2004/3). Von ihm stammen auch die Bilder.
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Minas do Camaqua
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Der Kreuzberg
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Blick von oben
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Minas do Camaqua ist ein Städtchen, das zeitweise 5000 Einwohner hatte. Die Stadt liegt an der RS 392 zwischen Cacapava do Sul und Santana da Boa Vista. Der einzige Arbeitgeber war die Kupfermine, mit deren Renaturierung unser Kakteen Freund Nilson Dorneles bis 2003 beschäftigt war. Zu den unberührten Resten der Berge in der Mine gehört der Morro da Cruz (Kreuzberg), der von mehreren Kakteenfreunden besucht wurde und so eine größere Bekanntheit erlangte hat. Das Gestein verwittert in der Weise, dass oft glatte Oberflächen ohne größeren Bewuchs entstehen.In den Flechten und Moosen können Kakteen keimen. In humusreichen Mulden dagegen drängen sich verschiedenste Pflanzenarten. Die Abbruchkanten sind rund und man kann vor allem bei Nässe leicht von ihnen abstürzen. Ziegen, die damit kein Problem haben, findet man hier häufig und die machen vor keinem Kaktus halt. geologische Beschaffenheit(fehlt hier) Die Pflanzen des Kreuzberges: Eine der Besonderheiten ist Notocactus neobuenekeri, von dem nur noch 10 Exemplare von N. T. Dornelles gefunden wurden, aber auch diese waren teilweise heraus gerissen. Die Bedornung variiert zwischen weißlichgelb und bernsteinfarben. Die Blüten öffnen sich bis auf 4 cm. Die Gruppen bestehen nur aus wenigen Köpfen. Teilweise siedeln sie in den Dyckia-Feldern am Fuße des Berges. An schattigeren Stellen findet man Notocactus ottonis, oft verborgen unter Sträuchern. Die Körper werden bis 9 cm dick, wobei die Anzahl der Rippen zwischen 9 und 12 schwankt und die Dornen nur wenig stechen. Vergesellschaftet mit ihnen befinden sich Gymnocalycium denudatum, Gymnocalycium horstii und Frailea gracillima und Echinopsis oxygona. Sehr häufig trifft man auf Platyopuntia rubrogemmina mit orangenen Blüten. Daneben ist auch noch eine Opuntia mit zitronengelben Blüten anzutreffen. Etwas höher im Gröll steht Notocactus arachnitis var. minor, bei denen in Ausnahmefällen auch Pflanzen mit rein gelben Narben vorkommen. Notocactus scopa var. cobrense steht an stärker von der Sonne beschienen Plätzen. Ihre Population konnte sich im abgeschlossenen Firmengelände gut erholen. In ganz wenigen Exemplaren, die sich im Jugendstadium sich befinden, konnte auch N. neohorstii nachgewiesen werden.
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