Dieser kleine ausschließlich landwirtschaftlich geprägte Ort liegt nordwestlich von Artigas. Wenn man die Ruta 30 verlassen hat, führt einen eine breite stark ausgefahrene Staubstraße über mehrere Kilometer auf ein steiniges Hochplateau, das sich bis zur Grenze nach Brasilien hin erstreckt. Das Plateau liegt ungefähr 170 m über NN und fällt nach Norden und Westen hin ab.

Die Einheimischen begegnen einem auf ihren Pferden oder den einachsigen Kutschen, die sie auch für ihre Einkäufe benutzen.
Erst nach dem Ort wird die Landschaft so steinig, dass Kakteen die notwendige Rückzugsmöglichkeit finden, um sich gegenüber anderen Pflanzen zu behaupten.
Die meisten Pflanzen, die ich gesehen habe gehörte zu Notocactus mammulosus. Dann standen da noch Exemplare die wie Notocactus submammulosus aussahen und Notocactus roseiflorus. Eine weitere Art konnte erst zugeordnet werden nachdem Blütenbilder vorlagen. Nach deren Veröffentlichung in Internoto, werde ich sie hier ergänzen. Die Pflanzen von Notocactus mammulosus und roseiflorus erschienen mir von der größe her sehr mächtig. Einige wenige Jungplanzen waren vorhanden. Da die Pflanzen sehr exponiert auf den Felsen wachsen und die Weiden für die Rinderzucht benutzt werden, sind die Pflanzen auf der Nachsicht der Viehhirten angewiesen. Gerade an den großen stark bedornten Pflanzen können sich die Rinder verletzen. An anderen Kakteengattungen ist nur Frailea pumila anzutreffen.
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| Standort | Notocactus mammulosus | alter Notocactus mammulosus | Notocactus submammulosus |
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| Notocactus roseiflorus | Notocactus roseiflorus | Notocactus submammulosus-Gruppe | Frailea pumila |








