Home Untergattungen UG Brasilicactus Notocactus haselbergii (Haage ex. Rümpler 1886) Berger ex Krainz 1967
Notocactus haselbergii (Haage ex. Rümpler 1886) Berger ex Krainz 1967

benannt nach dem Entdecker Dr. F. von Haselberg, Stralsund

Erstbeschreibung:

Echinocactus haselbergii F. A. Haage jr. ex Rümpler - Förster, C. F. - Rümpler, T. (1886):
Echinocactus haselbergii Haage - Handbuch der Cacteenkunde, Leipzig S. 563 - 564.

Literatur:

Berger, Alvin (1929): Kakteen, Stuttgart S. 208.
Gerloff, N. & Neduchal, J.: Taxonomische Neubearbeitung der Gattung Notocactus Frankfurt 2004

Beschreibung:

Körper: flachkugelig, später abgeplattet, Scheitel tief eingesenkt, dicht bedeckt mit weißlichen kurzen abstehenden Dornen, hellgrün, bis 15 cm Ø, 15 cm hoch, nicht sich weniger als graessneri zum Licht; Faserwurzeln. Rippen eher Reihen von Höckern auf deren Oberseite die stark weißwolligen Areolen sitzen. Höcker kegelförmig, in teilweise spiralig verlaufenden Rippen angeordnet; Rippen 30 - 45, dicht, bis 5 mm tief.Foto Henßen
Dornen 20 - 25, dünn, abstehend, ca. 1 cm lang; Mitteldornen 3 - 5, etwas länger, gelblich; Randdornen 18 - 21 fein, weißlich glasig, ohne besondere Richtung.

Blüten: kommen in längeren Schüben während mehrerer Monate am Rande der Scheitelregion, dunkelorange über blutrot bis rubinrot, mit gelbem Griffel und gelben Narbenästen, öffnen an mehreren Tagen hintereinander.

Frucht: klein, bedornt, ohne Wolle. Samen länglich, kaum 1 mm lang.

Bemerkung: Auch N. haselbergii variiert je nach Standort, nicht aber so, dass die Abweichungen als selbstständige Taxa zu betrachten wären.

Heimat: Vom Tiefland bis zu den höchsten, oft mit Schnee bedeckten Bergen im westlichen Rio Grande do Sul FR 1275, KZ 160, HU 51, Arroyo da Seca, Candelaria und bei Tabai . Dort stehen sie in steilen Wänden in Flechten, wo sie keimen können.