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(roseoluteus = lat. vom rosenrot ins gelbliche übergehend) Erstbeschreibung: Notocactus roseoluteus Van Vliet, Sukkulenta 52 (6):
108 – 113. 1973 Literatur:N. Gerloff & J. Neduchal: Taxonomische Neubearbeitung,
Frankfurt 2004. Beschreibung: Körper: solitär, kugelig, bis 20 cm im Durchmesser
und Höhe; die Epidermis ist kupfergrün mit blauem Reif in
den Vertiefungen zwischen den Rippen; Scheitel eingesenkt, mit weißer
Wolle bedeckt und wird von den Dornen der neuen Areolen überragt.
Rippen: 15 – 18, dreikantig und stark in runde Höcker unterteilt,
zudem im Scheitel durch Längsfurchen scharf geteilt. Wurzeln faserig.

Areolen: zwischen den Höckern eingesenkt, bis 10 mm
auseinander, rund, 5 mm Ø, zunächst mit weißer
Wolle bedeckt, doch bald verkahlend und zwischen den Höckern zusammengedrückt.
Dornen: Mitteldornen 4, über Kreuz stehend, mitunter aber
auch nur 3, 2 oder 1, abgeflacht nadelförmig, stark stechend, bis
3 cm lang, der nach unten gerichtete stark, die anderen nur schwach gebogen
und etwas gedreht; alle hellbraun mit dunkler Basis und Spitze, später
vergrauend; Randdornen bis 8, nadelförmig, bis 15 mm lang, oft
aber kürzer; Farbe wie die der Mitteldornen.
Blüten: glockenförmig, bis 8 cm Ø, im Kranz
um den Scheitel stehend; Perianthblätter innen spatelig, etwas
gezackt, bis 4 cm lang, glänzend hell lachsfarben mit dunklerem
Mittelstreifen, bis zum Blütenboden glänzend hellgelb aufhellend,
Außenseite mit kräftigeren Farben; Blütenröhre
glockenförmig, an der Basis des Griffels eingesenkt, Außenseite
der Blütenröhre mit lilabraunen Schuppen, hellbrauner Wolle
und braunen Borsten; Staubfäden in breitem Kranz um den Griffel
inseriert, hellgelb, 14 mm lang, Staubbeutel orange; Fruchtknoten
rund, bis 8 mm Ø, hellgelb, Griffel hellgelb, 9 lachsfarbene
Narben; selbststeril.
Frucht: beerenartig, bei der Reife bis 40 mm auswachsend,
hellgrün bis hellrosa, vertrocknend, ca. 400 Samen enthaltend.
Samen: helmförmig, Hilum-Microphylarbereich von einem breiten,
hellen ockerfarbenen Rand umgeben, Testa mit zahlreichen, schwarz
glänzenden Höckerchen.
Typusstandort: Uruguay: auf Hügeln bei Tranqueras, Dept. Rivera.
Die Pflanzen wachsen am Standort vor allem im Wald.
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