| Notocactus concinnus fa. gibberulus (Prestle) Gerloff & Neduchal |
Bedeutung des Namens: concinnus (lat.) = zierlich; gibberulus (lat.) = kleiner Buckel Erstbeschreibung:
Beschreibung:Körper: einfach, abgeflacht kugelförmig, dunkel chromgrün, kräftig, stark und auffallend gerippt, 4 - 6 cm hoch, 8 - 10 cm Ø; Faserwurzel. Rippen: 18 - 19, Seitenkanten rund, oben abgeflacht, zwischen den Areolen verdickt und kinnförmig erhöht, 1cm breit und 0,3 cm hoch, Scheitel 1,5-1,8 cm im Ø, dornenlos, die Rippen teilweise mit leichtgrauer Areolwolle bedeckt, vor allem zwischen den dicken Höckern; Scheitelpunkt 0,7-0,8 cm vertieft. Areolen: rund, hellgrau, 0,2 cm im Ø, zuerst mit hellgrauer Wolle und einem scheinbaren Durchmesser von 0,3 cm, später kahl. Die Areolen liegen tief eingesenkt zwischen den stark erhöhten, kinnförmigen Höckern. Dornen: alle elastisch, weich, nicht stechend, durcheinander in alle Richtungen vom Körper abstehend, aber im Neutrieb nach oben ausgerichtet. Randdornen 14, spinnenförmig am Körper anliegend, gedreht und gebogen, 1,0 cm lang, zuerst bernsteinfarben, schnell vergrauend. Mitteldornen 4, von den Randdornen durch Länge und Dicke zu unterscheiden, 1 Mitteldorn dominierend und länger, maximal 2,5 - 2,8 cm lang, immer nach unten gerichtet oder schräg abstehend, die anderen 3 Mitteldornen sind kürzer und schwächer, 1,5 - 1,8 cm lang; alle im Neutrieb zuerst dunkel rotbraun, später stark vergrauend mit dunkelbrauner Spitze. Knospen: sehr kräftig, bis 2,0 cm lang und 1,5 cm im Ø, birnenförmig, oben abgerundet, besetzt mit brauner Areolenwolle und Frucht: oval, weichfleischig, olivgrün, 1,3 cm lang und 0,7 cm breit, besetzt mit brauner Areolenwolle und dunkelbraunen Haarborsten. Die Frucht platzt an der Seite unregelmäßig auf und fällt beim Eintrocknen auseinander. Samen: schwarz, mützenförmig, 1mm lang und breit. Standort: Pedras-Altas-Gebiet, Staat Rio Grande do Sul, Brasilien. Die Pflanzen sind im Januar 1983 während einer Reise mit meinen Reisegefährten F. Stockinger und A. Nilson durch dieses Gebiet gefunden worden. Sie tragen die Feldnummer PR 313. Literatur:
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