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scopa bedeutet der Besen und bezieht sich auf die harten Dornen Erstbeschreibung:Sprengel(1825): Cactus scopa - Syst.Veget. II
: 494. Literatur:Berger, Alvin (1929): Notocactus scopa – Kakteen:
208.
Gerloff & Neduchal: Die Pflanzen um Notocactus scopa, INTERNOTO
3/4, 2003. Beschreibung: Körper: Starke Säulen, solitär, selten sprossend
bei einigen Formen, bei anderen reichlich an der Basis sprossend,
zunächst kugelig, später säulenförmig, 8-11
cm breit, 30-50 cm hoch, im Alter oft pfeifenförmig, Epidermis blaugrün,
bedeckt mit vielen Dornen, im Alter an der Basis verkorkend, Scheitel
eingesenkt, mit weißem Wollfilz bekleidet.
Rippen: 19-35 niedrige, nur 3 mm hohe fast gerade oder
leicht spiralig laufende, stumpf, schwach gehöckert, , 4-9 mm breit,
4-5 mm tief,
Areolen: sitzen auf dem oberen Teil der Rippenkuppe, rundlich,
weißwollig etwas eingesenkt, 5-8 mm voneinander entfernt (es
gibt auch Pflanzen, wo sie sich fast berühren), nach ein paar
Jahren kahl werdend.
Dornen: Randdornen 30-40, dünn, nadelförmig, weißlich
glasig, strahlend, abstehend, 4-6 mm lang, verflochten; Mitteldornen
3-4 (aber auch mehr, diese dann schwer von den Randdornen zu
trennen), kräftiger, rundlich, gerade, pfriemlich, gelb, rötlich,
braun bis schwarzbraun, 10-15 mm lang, extreme auch länger, Knospen:
im Kranz um den Scheitel erscheinend, dunkelbraun bis schwarz.
Fruchtknoten mit brauner Wolle umhüllt aus der stechende
Borsten herausragen, Bracteolen verhüllt durch Wolle, sie tragen 2-3
Borsten von 5-10 mm Länge.
Blüten: 30-40 mm lang, 45-60 mm breit, aus dunkelbraun bewollten
und spitzschuppig bekleideten Knospen, trichterförmig, Blütenblätter
um 18-26 mm lang, 5 mm breit, lanzettförmig, oft rundlich bis herzförmig
endend, auch unregelmäßig auslaufend, kanarien- bis
schwefelgelb, glänzend, transparent, leicht kegelförmig, 3-4 mm hoch und
oben 5 mm breit, bekleidet mit grünlichen Schuppen, aus
deren Achseln braune Wolle und rotbraune bis schwarzbraune Borsten
wachsen, Röhre trichterförmig, 12-14 mm lang, oben 10
-13 mm Ø, ebenfalls beschuppt, wie der Fruchtknoten , Wolle
hellbraun bis braun, Borsten braun, Staubblätter 7-12 mm
lang, bis 2 mm unter dem Saum inseriert, reizempfindlich, gelblichweiß,
Staubbeutel hellgelb, Nektarrinne meist vorhanden, Griffel 15-20
mm lang, karminrot, mit 9-12 Narbenäste, diese 2-3 mm lang.
Frucht: fassförmig, etwas auswachsend
auf max.5 mm Breite und 9 mm Länge, bei der Reife vertrocknend,
etwas glänzend, mit beigem bis braunem Wollfilz und Borsten
bekleidet, lange fleischig und weich bleibend, im unteren Bereich
horizontal unregelmäßig aufplatzend.
Samen: helmförmig, bräunlich bis dunkelbraun, glänzend,
um 0,7 mm breit und lang Testa schwarz, Warzen rundlich gewölbt,
Testazellen grubig punktiert, Micropyle als kräftigen
Zapfen ausgebildet, Umbiculus als kleiner orgewölbter Zapfen,
Strophiola creme- bis rostfarben.
Typstandort: auf steinigen Böden, oft auch in Felswänden
hängend. Südbrasilien, ganz Uruguay.
Lectotyp: FS 390.
Bemerkung: Folgende Namen finden keine Berücksichtigung:
N. islaensis n.n. PR 630, N. scopa var. applanatus n.n. PR 300, N. scopa
var. aureispinus n.n., FS 100 -> scopa fa. daenikerianus, N. scopa fa.
caputproliferans n.n., FS 333; Gf 36; AN 205; RWB 34; WRA 343, N. scopa fa.
erythrinus -> scopa fa. cobrensis, N. scopa fa. intermedia n.n. PR 229,
N. scopa var. longispinus n.n., FS 191 -> rudibuenekeri, N. scopa var.
major n.n., KRZ 457 -> floricomus var. spinosissimus, N. scopa var. muriellii
n.n., DV 73/e; PR 718; WRA 304; LW 22, N. scopa var. ruberrimus n.n., PR 80,
N. succineus var. albispinus n.n., N. succineus var. aureispinus n.n., N.
succineus var. sulphureus n.n.
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