Erstbeschreibung:Abraham, Wolf-Rainer (1989): Kakteen und andere
Sukkulenten 40 (7): 174 - 176. Literatur: Gerloff & Neduchal: Die Pflanzen um Notocactus
scopa, INTERNOTO 3/4, 2003. Beschreibung:
Körper: besitzt einen der kleinsten Körper der Gruppe,stark
sprossend, bis 10 cm lang, bis 4 cm Ø beim Zentralkörper; Epidermis
gelb- bis hellgrün, Rippen (19) - 23 - 28, Areolenwolle
und alle Dornen sind weißlich, Randdornen etwa 40, Mitteldornen
2 - 4, bis 18 mm lang, können manchmal strohgelb sein.
Blüten: hell, zitronenfarben, 5 cm Ø, Blütenröhre
15 mm lang, bedeckt mit hellbrauner bis brauner Wolle, die nach unten
heller wird und unten am Fruchtknoten fast weiß ist, Bracteolen winzig
und mit einer hellbraunen Borste versehen; Blütenblätter
zitronengelb, lanzettlich, 20 - 23 mm lang, bis 4 mm breit, gespitzt;
Staubblätter gelb, Insertionen bis zum Saum, Nektarrinne
vorhanden; Griffel immer rot, etwas über 20 mm lang; Narbe
2 - 3 mm, überragt die Staubbeutel um um 1 - 2 mm, etwa 11 Narbenlappen,
3 mm lang, Spitze nach außen gekrümmt, rot bis hellrosa; selbststeril.
Frucht: völlig in die Wolle und die Borsten des Fruchtknotens
eingehüllt, bis 8 mm lang und 5 mm breit, bei der Reife im unteren
Drittel horizontal öffnend. Die unteren Fruchtdrittel verbleiben
oft mehrere Jahre noch an der Pflanze und
umgeben den Pflanzenkörper manchmal wie "Jahresringe".
Samen: 0,5 mm lang, 0,4 mm breit, Testa schwarz, glänzend;
Warzen klein, rund, Hilum kaum vorgewölbt; Mikropyle als
kleiner Zipfel ausgebildet, Umbiculus winzige
Erhebung, kaum sichtbar; Strophiola schmutzig-cremefarben.
Typstandort: Dept. Treinta y Tres, Nord-Uruguay, 100 m über N.N.
Die Pflanzen wachsen hier an Steilwänden in Felsspalten. WRA 34.
Bemerkung: Die Narbe steht fast 1 cm über den höchsten
Staubbeuteln. Die Sprosse lassen sich nicht leicht lösen. Die Pflanzen
blühen in Kultur selten.
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