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Der Name bezieht sich auf die Bernsteinschnecke Succinea. Erstbeschreibung:Ritter, Friedrich (1970) : Succulenta 49 (7): 108-109. Literatur:Hofacker, A. KuaS, 48 (02) 1997 / 04
Gerloff, N.: N. scopa im Vergleich mit N. succineus: Notocactus 1990/1
S. 10
Gerloff & Neduchal: Die Pflanzen um Notocactus scopa, INTERNOTO
3/4, 2003. Gerloff, N.: Notocactus scopa fa. succineus kritisch betrachtet INTERNOTO 4/2009
Beschreibung: Körper: säulig, hellgrün, im Blühalter 4-9 cm dick, einzeln, nur selten sprossend, im Alter verlängert bis 20 cm hoch werdend,
Scheitel eingesenkt, von Dornen überdeckt, Faserwurzeln.
Rippen: 18-24 in Höcker gegliedert, 2-4 mm hoch, im Querschnitt dreieckig, Kanten
stumpf, Areolen: vertieft, rund, weißfilzig, verkahlend, oben auf den
Höckern, 1-2 mm im Ø, 2-4 mm freie Entfernung.
Dornen: gerade, starr, nadelförmig, stechend, Randdornen 8-20
bernsteinfarbig, im Neutrieb oft dunkler, seitwärts gerichtet, 15-30, rings um die Areolen,
3-6 mm lang, Mitteldornen nicht scharf gesondert, goldgelb bis braungelb
mit braunem Fuß, stärker, bis zu 20, nach allen Richtungen,
7-20 mm lang, schlecht von den Randdornen zu unterscheiden.
Knospen: hellbraun mit dunkelbraunen Borsten, zahlreich aus dem
Scheitelbereich.
Blüten: 35 mm lang, 42 mm weit offen, Blütenblätter
18 mm lang, 3-4 mm breit, etwas länglich, alle schwefelgelb,
ohne rot, Fruchtknoten grün, dicht in weiße Wolle gehüllt,
mit schmalen rotgrünen Schuppen, am Ende mit feinen gelben Borsten,
Röhre trichterförmig, 10 mm lang, oben 10 mm breit, innen
hellgelb, außen grünlichgelb, mit dichter weißer Watte
bedeckt, Schuppen grünlich, feine anliegende gelbe Borsten, Staubfäden
zitronengelb, am Fuß orangerot, etwa 8 mm lang, Staubbeutel cremefarben, Griffel
mit der Narbe über die Staubbeutel ragend, intensiv purpurn,
bis 2 mm lang, etwa 10 Narbenlappen sind kräftig rot, der Griffel hellrot. Die Blüten öffnen ab ~ 11 Uhr.
Frucht: zuerst fleischig, gelbgrün, stark bewollt, bei der Reife weißlich, rundlich, etwa 1 cm im Ø und enthalten 60-85 Samen..
Samen: hutförmig, gehöckerte Testa, ca. 0,9 mm lang, 0,7 mm breit und 0,6 mm dick, schwarz, glänzend, im HM-Bereich oval, cremefarben.
Typstandort: Die Pflanzen wachsen in der hügeligen Pampa in der Mitte von Sao Gabriel und Lavras an steilen Felsabhängen oder zwischen Felsblöcken
in der Wiese stehend vergesellschaftet mit N. ottonis, N. megapotamicus, N. langsdorfii, Frailea densispina und Gymnocalycium denudatum. HU 26., südöstlich Sao Gabriel, Rio Grande do Sul,
Brasilien.
Bemerkung: In der Natur werden auch gelegentlich Pflanzen mit heller
Bedornung angetroffen.
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