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Benannt nach dem brasilianischem Künstler und Kakteensammler Franzisko (Xico) Stockinger Erstbeschreibung:Abraham, Wolf-Rainer (1988): Succulenta 67 (5): 111
- 114.G Literatur:Gebauer, Alfred: Notocactus 1988 S. 37
Gerloff & Neduchal: Die Pflanzen um Notocactus scopa, INTERNOTO
3/4, 2003. Beschreibung: Nachdem Stockinger die Pflanzen von einem Bekannten erhalten hatte,
suchte er selbst den Standort bei Pedras Altas auf.
Die Varietät erreicht in der Natur 10 cm Breite und 40
cm Höhe, hat weniger Rippen und weniger Randdornen. Besonders auffällig
sind die zahlreichen violettbraunen Mitteldornen.
Körper: solitär, selten sprossend, bis 11 cm Ø und
bis über 50 cm lang, dann pfeifenförmig gekrümmt und mit
der Basis auf der Erde liegend), Epidermis blaugrün.
Rippen: 21 - 28, flach, gerade bis leicht gedreht; zwischen den Areolen
befinden sich 1 mm tiefe Einbuchtungen. Areolen von 3 mm Ø, 3 -
5 mm von einander entfernt.
Randdornen: 20-25, weiß, 4-6 mm lang, gerade und seitlich strahlend;
Mitteldornen: 10-17, rot- bis schwarzbraun, gerade und stechend. Einer
der Mitteldornen fast immer senkrecht, die anderen umgeben ihn im Kreis,
schräg zur Ebene der Randdornen.
Blüte: 30 mm lang, 34-40 mm breit; Petalen schwefelgelb bis
gelb, lanzettförmig, stumpf mit aufgesetzter, nicht gehakter Spitze;
Staubblätter gelb, Insertion bis etwa 2 mm unter den saum; Nektarrinne
vorhanden; Stempel: rot etwa 9 Narbenäste, 2-3 mm lang, mäßig
spreizend, selbststeril.
Frucht: bis 8 mm lang und 5 mm breit.
Samen: 0,7 mm lang und breit; Testa schwarz, matt glänzend;
Testazellen oval bis rund, gewölbt, grubig punktiert, Mikropyle als
deutlicher Zapfen erkennbar.
Heimat: Gemeinde Pedras Altas und Herval, Rio Grand do Sul,
in 200 m ü. N. N.
Typstandort: Die Pflanzen wachsen in voller Sonne an einem nach Osten weisenden
hang, gemeinsam mit Notocactus mammulosus und arechavaletae sowie einem
Malalocarpus spec. Der pH-Wert des Substrats ist 5,2.
Feldnummern: FS 310, Gf 63, WRA 332.
Bemerkung: Das ist eine rotdornige, meist solitär wachsende Form
der Art. Sie wurde von A.V. Fric und anderen als fa. ruberrimus n.n. oder
fa. rubrispinus n.n. im Bereich der La-Plata-Küste erwähnt. Die
ausgewählte Sippe wächst bei Pedras Altas in Südbrasilien
auf einer Geländestufe. Dort werden die Pflanzen 40 cm hoch und um 10
cm breit und tragen im Alter zahlreiche und sehr schöne purpurrote bis
lilabraune Mitteldornen. Viele Jungpflanzen haben diese Bedornung noch nicht
ausgebildet.
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