Dienstag, 11 Mai 2021
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Notocactus roseoluteus VAN VLIET 1973

(roseoluteus = lat. vom rosenrot ins gelbliche übergehend)

Erstbeschreibung:

Notocactus roseoluteus Van Vliet, Sukkulenta 52 (6): 108 – 113. 1973

Literatur:

N. Gerloff Notocactus roseoluteus van Vliet ist doch eine eigenständige Art INTERNOTO 3/2015 S. 59f.

Beschreibung:

Körper: solitär, kugelig, bis 20 cm im Durchmesser und Höhe; die Epidermis ist kupfergrün mit blauem Reif in den Vertiefungen zwischen den Rippen; Scheitel eingesenkt, mit weißer Wolle bedeckt und wird von den Dornen der neuen Areolen überragt. Rippen: 15 – 18, dreikantig und stark in runde Höcker unterteilt, zudem im Scheitel durch Längsfurchen scharf geteilt. Wurzeln faserig. Notocactus roseoluteus

Areolen: zwischen den Höckern eingesenkt, bis 10 mm auseinander, rund, 5 mm Ø, zunächst mit weißer Wolle bedeckt, doch bald verkahlend und zwischen den Höckern zusammengedrückt.

Dornen: Mitteldornen 4, über Kreuz stehend, mitunter aber auch nur 3, 2 oder 1, abgeflacht nadelförmig, stark stechend, bis 3 cm lang, der nach unten gerichtete stark, die anderen nur schwach gebogen und etwas gedreht; alle hellbraun mit dunkler Basis und Spitze, später vergrauend; Randdornen bis 8, nadelförmig, bis 15 mm lang, oft aber kürzer; Farbe wie die der Mitteldornen.

Blüten: glockenförmig, bis 8 cm Ø, im Kranz um den Scheitel stehend; Perianthblätter innen spatelig, etwas gezackt, bis 4 cm lang, glänzend hell lachsfarben mit dunklerem Mittelstreifen, bis zum Blütenboden glänzend hellgelb aufhellend, Außenseite mit kräftigeren Farben; Blütenröhre glockenförmig, an der Basis des Griffels eingesenkt, Außenseite der Blütenröhre mit lilabraunen Schuppen, hellbrauner Wolle und braunen Borsten; Staubfäden in breitem Kranz um den Griffel inseriert, hellgelb, 14 mm lang, Staubbeutel orange; Fruchtknoten rund, bis 8 mm Ø, hellgelb, Griffel hellgelb, 9 lachsfarbene Narben; selbststeril.

Frucht: beerenartig, bei der Reife bis 40 mm auswachsend, hellgrün bis hellrosa, vertrocknend, ca. 400 Samen enthaltend.

Samen: helmförmig, Hilum-Microphylarbereich von einem breiten, hellen ockerfarbenen Rand umgeben, Testa mit zahlreichen, schwarz glänzenden Höckerchen.

Typusstandort: Uruguay: auf Hügeln bei Tranqueras, Dept. Rivera. Die Pflanzen wachsen am Standort vor allem im Wald.

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