Samstag, 12 Juni 2021
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Notocactus glaucinus var. depressus F. Ritter 1979

Erstbeschreibung: Ritter, Friedrich: 1979: Kakteen in Südamerika, Band 1, Spangenberg: 169

Literatur: Gerloff, Norbert: Notocactus Nr. 7, INTERNOTO, 1987 Nr. 50

Beschreibung:Foto N. Gerloff

Körper: gedrückt kugelig bis kugelig, im Alter säulenförmig, im Alter bis zu 15 cm hoch, 8 - 10 cm Ø, Epidermis dunkel-grau-grün, in den deutlichen Furchen dunkelgrün, Rippenkanten auch mal bläulich verfärbt; Rippen 9 - 10, in leichten Wellen nach unten verlaufend, sehr scharf bogenförmig; Sprosse stärker bedornt.
Rippen: 12 - 17 mm breit, 5 - 7 mm tief, an der Basis noch 3 - 5 mm, die Areolenwolle hält nur 2 Jahre, die unteren Areolen praktisch kahl; Areolen rundlich, 3 - 4 mm Ø, mit grauweißlicher Wolle; Areolenabstand: M/M: 8 - 10 mm; Rippe zwischen den Areolen beilförmig hochgezogen und hier auch etwas verdickt.
Knospen: Länge bis 8 mm, graubraun, grünliche Schuppen durch schimmernd, ab 12 mm Länge Petalen zeigend. Blüte: Fruchtknoten: 4 - 5 mm breit und 6 mm lang, grünliche Epidermis mit Schuppen und Wolle bekleidet; Schuppen spitz, hellgrün, mit sehr hellbrauner Wolle, 3 - 4 hellbraunen Borsten, bis 6 mm lang im oberen Teil; Petalen fast rein zitronengelb, in Ausnahmefällen mit rötlichen Spitzen, äußere Petalen rundlich bis spatelförmig endend. Manche Petalen ziegelartig übereinander liegend; Staubbeutel gelb, Staubfäden voll inseriert, gelb, ganz unten 1 mm orange bis ziegelrot; Narben purpurn, wenig gespreizt, 4 mm lang; Griffel hellgelb, bis 1,5 mm dick und 16 mm lang (ohne Narbe), Staubfäden erreichen die Narbe, bis 10 mm lang.

Heimat: südlich Quevedos, Julio de Castilhos, Rio Grande do Sul, Brasilien.

Anmerkung: Die Varietät wird in den letzten Jahren als Synonym zur Art gesehen

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