Donnerstag, 19 September 2019
A+ R A-

Wigginsia prolifera

prolifer bedeutet sprossend

Wigginsia prolifera F. RitterWigginsia prolifera F. RitterKakteen in Südamerika Band 1, SpangenbergS. 199 (1979)

Erstbeschreibung:

Körper hellgrün, ohne bläulichen Ton, stark von unten sprossend und HaufenKörper hellgrün, ohne bläulichen Ton, stark von unten sprossend und Haufenbildend; blühbare Köpfe 4-8 cm Dm. Ri. 13-17 von 5-8 mm Höhe, ungekerbtoder kaum gekerbt, Kanten schmal und stumpf, Trennfurchen geschlängelt,Ar. 3- 5 mm Dm., 8-14 mm freie Entfernung. St. hellbraun oder gelbbraun, dunkel gespitzt, ebenso nadelförmig,Rst. 6-9 von 1-2 cm Länge, Mst. meist einer, zuweilen 4 im Kreuz, stärker, meist 2 bis 3 cm lang. Bl. 3 cm lang. Frkn. blaß, 5 mm lang, oben 4 mm dick, nahezu schuppenlos, nur auf dem oberen Rand winzige grünliche Schüppchen. Rö. 10 mm lang, oben 8 mm weit, orangerot, nahe am Saum hellgelb, außen grünlichgelb. Stbf. 4-5 mm lang, Insertionen nahe bis zum Saum. Gr. 17 mm lang, wovon 2 mm auf die ca 8 rotbraunen Narbenlappen kommen. Krbl. 15 mm lang, 4-5 mm breit, oben gerundet, dottergelb (Farbe 2). Sa. ca 1 mm lang und breit, Aussehenwie sonstige WIGGINSIA-Samen. Typusort CAZAPAVA, Rio Grande do Sul. Gefunden von Herrn LEOPOLD HORST. Nr. FR 1403. Abb. 149. (aus Ritter, Kakteen in Südamerika Bd.1)• Erstbeschreibung / Basionym:• Wigginsia prolifera F.RitterRitter, Friedrich (1979): Kakteen in Südamerika Band 1, Spangenberg S. 199.• Holotypus:F.Ritter FR1403 (Brasilien), hinterlegtim Herbarium der StaatsuniversitätUtrecht/NL • Synonyme:• Synonyme:• Notocactus prolifer(F.Ritter) S.Theun.Theunissen, S. (1981): Succulenta (Netherlands) 60(6): 142• Notocactus langsdorfii (Lehm.)Krainz f. prolifer (F.Ritter) N.GerloffGerloff, N. (1993): Internoto 14(2): 76Anmerkung:Wird von Joël LODÉ als Synonym zu Wigginsia langsdorfii gestellt.

Ritter, Friedrich (1979): Wigginsia prolifera: Kakteen in Südamerika Band 1, Spangenberg S. 199.

Literatur:

Gerloff, Norbert (1993): Die Malacocarpen in Rio Grande do Sul (2) -
Versuch einer Reduzierung der Arten - INTERNOTO 14 (12) S. 71 - 80.

Beschreibung:

Körper: kurzsäulig, umgekehrt birnenförmig, im Alter von der Basis verkorkend, stark sprossend, Sprosshaufen bis 100 cm Ø bildend, hellgrün bis dunkelgrün, 10 cm Durchmesser, 12 cm hoch, Faserwurzeln, Epidermis leicht glänzend, Scheitel: rundlich, wenig eingesenkt, mit relativ wenig weißer Wolle bedeckt; Foto Henßen

Rippen: 21-22, 1 cm breit und tief, Kanten nicht verdickt, leicht gedreht, zwischen den Areolen leicht eingesenkt.
Areolen: 4 mm Ø, oval, mit weißer Wolle, später verkahlend, vertieft unter mehr oder weniger Höckern sitzend, Rippen um die Areolen stark verdickt, 1 cm freie Entfernung,

Dornen: insgesamt hell, fast weißlich, im Scheitel rotbraun bis fast schwarz, später vergrauend und heller werdend, oftmals hell-dunkel geringelt, dunkel gespitzt, Mitteldornen: 1(-4) , gerade bis leicht gebogen, nicht biegsam, 10 mm lang, 0,75 mm im Ø, rund, Randdornen: 10-20, strahlend, unterschiedlich lang und dick, gerade bis leicht gebogen, nicht biegsam, bis 7,5 mm lang, etwas dünner als die Mitteldornen, beides schwer zu unterscheiden.

Knospen: leicht oval, 134 mm im Ø, mit hellbrauner Wolle und wenigen dünnen dunkelbraunen Borsten bedeckt.
Blüten: hellgelb, bis 30 mm lang und 35 mm breit, aus der Scheitelwolle erscheinend, ganztägig öffnend, selbstfertil, Perianthsegmente: spatelförmig, gezahnt, zitronengelb, zum Ansatz hin dottergelb, 4 mm breit, 13 mm lang, Receptaculum: trichterförmig, 12 mm lang, oben 15 mm breit, unten 5 mm breit, auf der Innenseite an der gesamten Insertion der Filamente nach unten leuchtend, dunkelrot bis purpurn werdend, auf der Außenseite hellrosa, nach oben gelblich werdend, mit hellbrauner bis weißer Wolle und im oberen Teil mit bis zu 1 cm langen dunkelbraunen Borsten bedeckt, Pericarpell: weiß, 5 mm im Ø, mit weißer Wolle bedeckt, breit trichterförmig, Ovarhöhle vollkommen mit den Samenanlagen gefüllt, keine Nektarrinne, Filamente: reizbar, 5 mm lang, hellgelb, am Ansatz dunkler, fast die gesamte Röhre bedeckend, Antheren: 1 mm lang, 0,5 mm breit, hellgelb, Griffel : bis 15 mm lang, 1 mm breit, blassgelb, geriffelt, die Staubbeutel überragend, 8-10 Narbenlappen, 2 mm lang, 0,5 mm Ø, dunkel- bis karminrot.

Frucht: weißlich bis rosa, 6 mm breit, 10 mm lang, kurz schlauchförmig, 3-4 Monate nach der Blüte aus dem Wollscheitel erscheinend, ca. 30 Samen enthaltend, Samen: glockenförmig, schwarz, matt, ca. 1 mm lang und breit.

Heimat und Typstandort: In Mulden auf Steinplatten, 10 km südlich Cacapara (HU 4), aber auch an anderen Stellen bis Bagé vorkommend. Das untere Bild stammt vom Löwenberg bei Pedra do Segredo (N. Gerloff)

prolifer Löwenberg Pedra do Segredo

Translate

Czech Dutch English French Hungarian Portuguese Spanish

Suche